Samstag, 21. März 2020, 16.00 Uhr

Kunst, Kurzgeschichten und Kängurus

Eine Zeit- und Weltreise mit der gehörlosen Autorin Doris Herrmann


Haus zur Sonne, Wädenswil, Parterre

Fr. 25.– / Mitglieder, Legi Fr. 20.–


Australien kennt sie auswendig. Mehrfach ist Doris Herrmann auf den fünften Kontinent gereist, um das Känguru, das Tier, das sie seit ihrer Kindheit begleitet, zu studieren. Doch nicht nur das: Doris Herrmann zeichnet, malt  – und schreibt. Zuerst Krimis, dann Kurzgeschichten und nun Romane. Was sie zu einer ausserordentlichen Person macht, die trotz ihrer Gehörlosigkeit nicht auf den Klang des Lebens verzichten will: Doris Herrmann wurde in eine Zeit hineingeboren, in der gehörlose Menschen noch nicht die Förderung erhielten, die heute im Sinne einer Bemühung um Integration als Standard gilt. Anders Doris Herrmann: Ein wacher Verstand und ein starker Wille lassen sie viel von dem erleben, was man ein erfülltes Leben nennen kann.

Lernen Sie an diesem Nachmittag bei Kaffee und Kuchen eine aufmerksame Persönlichkeit kennen, reisen Sie mit ihr durch Australien, Geschichten, Bilder und Sprache.

 

Doris Herrmann, geboren 1933, widmet ihr Leben den Kängurus. Ihre Bücher illustriert sie mit Humor selbst. Sie lebt und arbeitet, gehörlos und mit zunehmender Sehbehinderung konfrontiert, in Reinach bei Basel. 


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