Lesetipp am Pfingstwochenende

«Italienische Reise» von J.W. von Goethe

Eine Reise nach Italien ist Corona-bedingt (noch) nicht möglich. Ein prächtiges Buch stillt aber die Italiensehnsucht und entfacht sie zugleich. Hermann Schlaiss zeigt in 125 ruhigen schwarz-weiss Fotografien meist menschenleere Landschaften, Plätze, Gebäude und Kunstwerke, die Goethe auf seiner Italienreise gesehen hat. Auf der fotografischen Spurensuche folgt der Fotograf akribisch dem Reisetagebuch des berühmten Dichters. Im Textteil lässt sich die Italienische Reise von Goethe nachlesen. Sie beginnt am 3. September 1786 und endet am 14. Mai 1787.

Das Buch ist eine wunderbare Hommage an Italien und ein grossartiger Ersatz einer Italienreise.

(Ruedi Schmid)


Weitere Lesetipps

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Jakob der Lügner, Jurek Becker, 1969
Erlebnisbericht. Ein Überlebender von Ghetto und Konzentrationslager schreibt zwanzig Jahre nach Kriegsende seine Erlebnisse nieder.

Die Entdeckung der Currywurst, Uwe Timm, 1993
Novelle. Ehemalige Imbissbudenbetreiberin erzählt in der Rückblende ihre Lebens- und Liebegeschichte.

Der Sommer im Garten meiner Mutter, Ariela Sarbach, 2020

Roman. Diagnose Krebs: Mutter und Tochter bleiben kurze vier Sommerwochen, um sich voneinander zu verabschieden.
Die Bagage, Monika Helfer, 2020

Preisgekrönte Familiengeschichte. „Bagage“ ist der französische Ausdruck für Gepäck. Im übertragenen Sinne trägt man die Bagage mit sich herum, wie ein Geheimnis über Generationen hinweg zur Last wird.

Rendezvous mit dem Oktopus, Sy Montgomery, 2015
Sachbuch. Wundervolles Beispiel dafür, wie sich eine ambitionierte Tierdokumentation mit der verständlichen Erörterung naturwissenschaftlicher Fragestellungen und Fragen zu unserem Dasein verbinden lässt.
Der Sommer meiner Mutter, Ulrich Woelk, 2019

Roman. Mondlandung, Krocket-Spiel und erste Liebe: Beschrieb der bundesdeutschen Mentalität des Jahres 1969.


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