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Der 3. Poetry Slam der Lesegesellschaft im Theater Ticino Wädenswil fand am Dienstag 10. Februar 2009 statt.
Tom Combo moderierte.
    
Lara Stoll, Tom Combo, Rea Regli, Micha de Roo, Manuel Flückiger, Sophie Müller
(Fotos von Nick Gaudy)
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 Kilian Ziegler gewinnt den 3.Wädenswiler Poetry Slam.
Zürichsee-Zeitung, Donerstag, 12. Februar 2009
Wädenswil Schwierige Entscheidung für das Publikum am 3. Poetry Slam |
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Die Geschichte um einen völlig untalentierten Möchtegerntänzer begeisterte das Publikum im Wädenswiler Theater Ticino, und der Autor Kilian Ziegler gewann den Whisky. (Andre Springer) |
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Der «Foxtrottel» holte den Sieg
Neun junge Wortkünstler trugen am Dienstag am Poetry Slam im Theater Ticino ihre Texte vor und strapazierten die Lachmuskeln der Gäste.
Dorothea Gabelmann
«Ohne Dich», reimte Lara Stoll, «bin ich Britney ohne Unterhose in der Verliererpose.» Lara Stoll, die sich 2006 bereits den Titel als Schweizer Meisterin im U20 Poetry Slam sicherte und am vergangenen Wochenende in der Sendung Giacobbo/Müller zu Gast war, betrat als Erste die Bühne am Poetry Slam am Dienstagabend im Theater Ticino. Enthusiastisch schmetterte sie ihr Liebesgedicht «Wir gegen den Rest der Welt» dem Publikum vor. Schnell hatte Lara Stoll das Publikum in ihren Bann gezogen und heimste satte 41 Punkte von möglichen 50 ein.
«Hoffen wir, dass das Theater dem Sturm und Ihrem Begeisterungssturm, liebes Publikum, standhält», witzelte Moderator Tom Combo, selber Slam-Poet und Entertainer, am von der Lesegesellschaft Wädenswil organisierten Poetry Slam. Neun junge, wortgewandte Künstler trugen an diesem Abend im voll besetzten Theater ihre selbst gedichteten Texte vor.
«Jeder Poet hat fünf Minuten Zeit und wird nach dem Vortrag vom Publikum bewertet», erklärte Combo, «und dafür brauchen wir jetzt eine junge trendige Frau - nein, machen wir etwas anderes, denn das gibts hier nicht.» Schallendes Gelächter ertönte aus dem Publikum. Als sich dann die Männer mit der hübschesten Freundin an ihrer Seite melden sollten, hatte Tom Combo schnell seine fünf Jurymitglieder zusammen.
Als Sämi Schmid zurücktrat
«Ich bin traurig», begann Micha de Roo mit seinem Text, «ich bin traurig, wenn ich zurückdenke - an den Tag, als Samuel zurücktrat.» Das Publikum brach
in schallendes Gelächter aus und war begeistert von Micha de Roos Hymne auf Samuel Schmid, die er mit dem Satz «Samuel Schmid, ich vergiss dich nid» beendete. Auch Micha de Roo wurde von der Jury mit 41 Punkten bewertet.
Auf 42 Punkte schaffte es Marguerite Meyer. «Eigentlich müsste alles anders sein», sagte sie und erklärte dem Publikum, dass sie im falschen Körper geboren wurde und eigentlich Jessica Simpson sei. «Meine Freunde verstehen das nicht und sagen, ich hätte schon immer einen speziellen Humor gehabt», erzählte Marguerite Meyer. Deren Ausführungen kein Auge der Gäste trocken liessen. Einzig die Tatsache, dass Jessica Simpson auch im falschen Körper stecke, schien sie etwas zu beruhigen. «Denn Jessica Simpson wäre eigentlich Mike Tyson», sagte Marguerite Meyer.
Eine eher nüchterne Vortragsweise wählte Rea Regli. Mit monotoner Stimme erzählte sie vom toten Herrn Müller. «Herr Müller hat noch nie vorher tot geseint», sagte sie und erklärte, dass er daher vorsichtshalber erst mal verletzt spielte. Die Mischung aus distanziertem Vortrag und origineller Wortwahl schien dem Publikum zu gefallen, und die Jury vergab 43 Punkte.
Die meisten Punkte, insgesamt 46, erhielt jedoch Kilian Ziegler. Er überzeugte die Zuhörer mit seinen Wortspielereien, die er über sein nicht vorhandenes Talent im Tanzen machte beziehungsweise seine «Strobophobie», wie er es bezeichnete. Merengue ist für ihn ein süsses Dessert und Walzer ein Schweizer Mineralwasser. Wegen eines Wettbewerbs, bei dem es 2000 Franken zu gewinnen gab, traute er sich dann doch auf die Tanzfläche. «Hinterher fühlte ich mich wie ein Foxtrottel», beschrieb er und begeistert applaudierte das schallend lachende Publikum.
Whisky für den Sieger
Das Gedicht von Poetry-Slam-Neuling Cindy Seiler, die Wortakrobatik von Etta Streicher, die Reime von Sophie Müller und die humorvoll ausgeschmückten Wünsche von Manuel Flückiger wurden von der Jury mit einer angemessenen Punktzahl gewürdigt, schafften es aber nicht in die Endrunde. In dieser stellten die Finalisten nochmals einen Text vor, was die Entscheidung für die Zuhörer nicht gerade erleichterte. Schliesslich wurde anhand des Publikumsapplauses der Sieger bestimmt. Am Ende gewann Kilian Ziegler den Preis: eine Flasche Whisky. |
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2. Poetry Slam der Lesegesellschaft im Theater Ticino Wädenswil
   
Renate Leukert, Renato Kaiser, Wehwalt Koslowsky, Publikum
(Fotos von Bernhard Fuchs)
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Rasanter Wettstreit der Poeten
Neun Poetinnen und Sprachakrobaten überboten sich am 2. Wädenswiler Poetry Slam gegenseitig mit originellen und bitterbösen Einfällen, winkte doch dem Sieger eine Flasche Whisky.
Anna Strausak
in: ZSZ vom 24.01.2008
Drei Stufen zum Podest, darauf ein Mikrofon, ein Flip-Chart, zu dessen Füssen ein Champagnerkübel, so präsentierte sich im Theater Ticino das Bühnenbild zum diesjährigen Dichterwettstreit. Tom Combo, selber Slam-Poet und Entertainer, moderierte die Lesung, assistiert von seinem persönlichen Glücksfaun René Peter, der die Lose der Teilnehmer zog.
Aus Deutschland traten Markim Pause und Wehwalt Koslovsky am Dichterwettstreit auf. Aus der Schweiz begrüsste der Moderator Annina Haab, Rea (Regli), Renate Leukert, Richi Küttel, Renato Kaiser, Suzan Hacislaihzade und Gabriel Vetter.
Beziehung-von Alimenten...
Renato Kaiser aus Freiburg entpuppte sich als waschechter St. Galler aus Goldach, was das Publikum mit Gelächter quittierte, als er sich mit seinem Dialekt outete. Seine Motive zum Slammen findet er im gesellschaftlichen Umfeld von Politik und Religion. Er lässt Damen einer Sekte aufmarschieren, provoziert mit Seitenhieben auf die Kirche und beackert arglistig das politische Umfeld der jüngeren Zeit.
Renate Leukert befasst sich mit der analytischen Seite der Sprache. Sie entlockt der Form an sich maliziöse Inhalte oder kreiert neue Wortwesen. An lauter blöden Ausdrücken entzündet sich ihr Geist. Blöde Wörter, die da sind: Beziehung, weil das Beziehen einer Wohnung ins Beziehen von Alimenten münden kann. Tupperware-Beraterinnen sind ihr nicht nur als Wort suspekt, auch mit dem Umfeld der notorischen Verkaufspartys rechnet sie schonungslos ab.
Bonus für die Ostschweizer
Von der Apartheid im Einkaufskörbli war die Rede in der Performance von Gabriel Vetter aus Kreuzlingen, von der Einteilung der Jungkonsumenten in Migros-Chind und Coop-Chind, von «söttige und dörtige», von Benachteiligten mit Big Mac und Bevorzugten mit iMac eben. Mit diesem Auftritt lockte Vetter das Publikum aus der Reserve. Zusammen mit Rea, Renato Kaiser und Wehwalt Koslovsky wurde er ins Finale geschickt.
Rea aus der Au legte die beste Performance hin und bestach durch ihre selbstironisch vorgetragenen Zwischenstücke in holprigem Hochdeutsch und mit den rasanten Wechseln von einer Rolle in die andere.
«Regardez là I'église»
Koslovsky beglückte das Publikum mit einem literarisch ausgefeilten Reimdrama von einem Richtfest, an dem eine Taube eine lose Schraube mit einem Wurm verwechselt, diese frisst und damit den Dachstuhl zum Einsturz bringt. Der Hausherr wird erschlagen, worauf sich der Zimmermann erhängt. Die Moral von der Geschicht: Wichtige Schrauben vergesse man nicht.
Der Emil-Bewunderer Vetter slammte für den Final ein Stück, in dem Zahnspangenträger Flubsiger nervte und bei jeder Gelegenheit im Klassenlager ausrief: «Regardez là l'église!". Selbst als man ihn in einen übel riechenden Raum einsperrte, drang des Nachts der stereotype Ausruf an ihr Ohr.
Vetter und Kaiser waren die letzten beiden Kontrahenten. Mit Stampfen und unbändigem Applaus gab das Publikum schliesslich zu verstehen, dass es der ironischen 1.-August-Rede von Renato Kaiser den Vorzug geben wollte.
Der Whisky gehört dem Kaiser!
Renato Kaiser ist Sieger des 2. Wädenswiler Poetry Slam vom Dienstag 22. Januar 2008
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Lies deinen Text!
Am 1. Wädenswiler Slam im Januar 07 begeisterten acht PoetInnen das Publikum mit witzigen, originellen oder bitterbösen Einfällen. Auch 2008 kann jedermann und jedefrau teilnehmen. Eine Anmeldung spätestens an der Abendkasse genügt. Wer mitmachen will, trägt einen eigenen, fünfminütigen Text ohne Hilfsmittel vor. Der Text darf nicht gesungen, nicht mit Musik begleitet und nicht mit Bildern bereichert sein. Kostüme sind nicht erlaubt. Hingegen darf die Stimme beim Sprechen nach Lust und Laune variiert werden.
Poetry Slam ist emotional. Er fordert das Publikum heraus. Dieses bestimmt mit seiner Reaktion oder seinem Applaus, ob der Vortrag gut oder schlecht oder langweilig ist. Letzteres wäre die absolut schlechteste Qualifikation!
Anmeldung: 2.slamwaedenswil@gmx.ch
Tom Combo Autor, Entertainer und Musiker moderiert den Abend.
TeilnehmerInnen
Annina Haab, Au
Rea, Zürich
Renate Leukert, Zürich
Richi Küttel, Haslen AI
Markim Pause, Düsseldorf
Wewalt Koslovsky, Berlin
Renato Kaiser, Fribourg
Suzan Hacislaihzade, Wädenswil
Gabriel Vetter, Kreuzlingen
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Siegerin 2007
Susi Stühlinger aus Schaffhausen gewinnt den 1. Wädenswiler Poetry Slam
Annina Haab aus der Au (Wädenswil) wird zweite.
Bilder
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Pressestimmen
«Jeder Text hat eine Botschaft. Deshalb ist es wichtig, dass die Leute meine Texte hören.» ANNINA HAAB, AU
Tages-Anzeiger Regional 16. März 2007
Vom Text verhext
Die Lesegesellschaft Wädenswil organisierte den ersten Poetry Slam im Theater Ticino. Mit dabei waren viele Grössen aus der Schweizer Szene, so auch Annina Haab aus der Au.
Von Res Hinterberger
Seit etwas mehr als einem Jahr nimmt Annina Haab an Poetry Slams teil. Neben Auftritten in der ganzen Schweiz, stand sie auch schon in Deutschland auf der Bühne. Angefangen hat die 16-Jährige damit hauptsächlich, weil sie ihre Texte vor einem Publikum vortragen möchte, wie die Wädenswilerin sagt. «Jeder Text hat eine Botschaft. Deshalb ist es für mich wichtig, dass die Leute meine Texte hören.» Als speziell mutig bezeichnet sie sich aber nicht: «Ich habe keine Angst vor den Auftritten. Ich bin einfach gerne auf der Bühne», sagt sie.
Das war ihr am Mittwochabend anzumerken. Selbstsicher stand sie mit dem Mikrofon in der einen, ihrem Text in der anderen Hand vor dem Publikum. Unter dem Motto «Namen anstatt Personalpronomen» trug Haab einen Text vor, in welchem sie Vornamen in Substantive und Verben einflocht. Der witzige Text kam beim Publikum sehr gut an - und das ist das Wichtigste bei einem Poetry Slam. Denn das Publikum übernimmt dort die Funktion einer Jury. Es benotet die Künstler und deren Texte und entscheidet so, wer in den Final kommt. Haab erhielt für ihren Text neben tosendem Applaus auch gute Noten und stand so mit drei «Mitslammern» im Final.
Anders als bei Poetry Slams in Zürich, an welchen hauptsächlich junge Leute anzutreffen sind, waren im Ticino alle Altersgruppen vertreten. Dies ist für einen Anlass der Lesegesellschaft Wädenswil eher aussergewöhnlich. Normalerweise besuchen deren Veranstaltungen vor allem ältere Leute. Am Mittwochabend waren jedoch alle Altersgruppen, von den Kindergärtnern bis zu den über Fünfzigjährigen, im Publikum vertreten. Und nicht nur die jungen Leuten waren begeistert, auch die älteren Besucher fanden Gefallen an der Veranstaltung. So zum Beispiel Stephan Gutzwiller. Der gut Vierzigjährige war zum ersten Mal an einem Poetry Slam und war begeistert: «Ich wusste nicht wirklich, was mich hier erwartet. Aber der ganze Anlass gefällt mir.»
Auch im Final eines Poetry Slams entscheidet das Publikum über Gewinnen und Verlieren. Der Künstler, der den lautesten Applaus erhält, gewinnt den Slam und erhält eine Flasche Whisky. Die Entscheidung am Mittwoch fiel knapp aus. Haab war beim Vortragen ihres Textes zwar ein wenig nervöser als noch in der Vorrunde, trotzdem tobte das Publikum wieder. Es kam zu einem Stichentscheid zwischen ihr und der Schaffhauserin Susi Stühlinger. Stühlinger ging als Siegerin aus dem Duell hervor. Enttäuscht war Haab deswegen aber nicht. Die Texte, die sie vorgetragen hat, seien ihr persönlich wichtig gewesen, und dem Publikum haben sie offensichtlich gefallen. «Das ist das Wichtigste. Auf Gewinnen und Verlieren kommt es nicht so an», erklärte sie danach. «Ausserdem darf ich ja sowieso noch keinen Whisky trinken», sagte sie und lachte.
Zürichsee-Zeitung, 16. März 2007
Von «genial» bis «leider nein»
Zu erwarten war das nicht unbedingt: volles Haus für den ersten Poetry Slam in Wädenswil. Die Lesegesellschaft hat sich auf Neuland gewagt und bereut es nach dem Grossaufmarsch wohl kaum.
Charlotte Walder
«Poetry Slam?» Fragezeichen, lange Gesichter. Nein, nicht nur bei den gestandenen Semestern: Auch jüngeren Generationen ist das nicht gerade geläufig. Für viele Zuschauerinnen und Zuschauer war es am Mittwochabend im randvollen Theater Ticino der erste Poetry-Slam-Abend, und für den einen oder anderen Slammer auch, etwa für Samuel Weber aus Schaffhausen. Funktionieren tut die Sache folgendermassen: Wer immer möchte, stellt sich auf die Bühne und trägt einen eigenen, fünfminütigen Text ohne Hilfsmittel vor. Meist seien Männer in der Überzahl, war zu erfahren, in Wädenswil hingegen war es umgekehrt. Der vorgetragene Text darf nicht gesungen, nicht mit Musik begleitet und nicht mit Bildern bereichert sein. Kostüme sind nicht erlaubt.
Das Vorgetragene bewegte sich am Mittwochabend zwischen «umwerfend» und «leider nein». Elsa etwa, aus Bern angereist, berichtete aus der «Stadt der Radikalen und Demonstranten», von Panzersperren und Polizisten, und von Gabi, die eigentlich nur nachhause möchte und weinen, weil ihr Liebster sie verlassen hat - und statt dessen mit dem Schützenpanzer einen Zürcher Polizisten plattwalzt. Lokalmatadorin Rea aus Richterswil, in rotem Pulli und roten Schuhen (von acht Kandidaten trugen solche allerdings deren vier), begeisterte mit ihrer wild und gepeinigt vorgetragenen Lebensdepression. Und Gerhard Meister verzauberte das Publikum mit den poetischen Ausführungen zu seiner Katze mit den «irrsinnig ökonomischen Bewegungen»: «Ehrlich - die bewegt sich gar nie.»
Kunstvolle Notengebung
Bewertet wurden die acht Kandidaten und Kandidatinnen im Normaldurchgang durch Noten, die ausgewählte Gäste im Publikum verteilten. Im Finale der besten vier entschied die Lautstärke des Applauses. Zu gewinnen gab es: eine Flasche Whisky. Tom Combo, Autor, Entertainer und Musiker, moderierte den Abend. Das Notengeben wurde ernst genommen: Aus einer Ecke im Saal kamen gar wunderschöne, kunstvoll verzierte Malereien, oft in Rebusform, die zuerst dechiffriert werden mussten, bevor die Note feststand.
Poetry Slam ist jung: Vor ziemlich genau 20 Jahren wurde diese Art Literaturwettstreit in Chicago zum ersten Mal veranstaltet. In Wädenswil trafen sich international bekannte Slammerinnen und Slammer, aber auch Lokalmatadorinnen. Für die Richterswilerin Rea war nach dem ersten Durchgang Schluss, Annina Haab aus der Au schaffte es mit ihren anspruchsvollen, eleganten Sprachspielereien locker ins Finale und dürfte, an der Stärke des Applauses gemessen, den zweiten Rang belegt haben hinter der Siegerin Susi Stühlinger aus Schaffhausen. Mitmachen hätten übrigens alle können. Eine Anmeldung an der Abendkasse genügt.
1. Wädenswiler Poetry Slam
mit international bekannten Slammern:
Annina Haab, international bekannte Slammerin aus der Au (Wädenswil)
Rea, international bekannte Slammerin, u20slam Championess von zürich aus Richterswil
Elsa Fitzgerald, Berner Slam-Championess, in deren Texten sich Frechheit und Intelligenz ein Stelldichein geben
Gerhard Meister, Bühnen-Ausnahmetalent, wie er schon bei "Die geholten Stühle" und "Bern ist überall" zeigte
Nicolette Kretz, subtile Texterin und Theaterschaffende
Sandra Künzi, hat mit einem Text schon Betten zum Einstürzen gebracht und ist als Akkuakku in Sachen Lounge-Musik unterwegs
Susi Stühlinger, Schaffhausener Shooting Starlet, hart im Nehmen und im Geben
Samuel Weber, Ostschweizer Newcomer
Moderation: Tom Combo
Poetry Slam ist eine Mischung aus Lesung und Performance. Texte werden gerappt, gejault, geflüstert oder einfach nur betörend gut vorgelesen. Eine Jury aus dem Publikum benotet die Texte und kürt einen Sieger oder eine Siegerin! Hilfsmittel wie Hupen oder Kostüme sind zwar nicht erlaubt, aber abgesehen davon darf nach Lust und Laune vorgetragen werden, was nicht länger als fünf Minuten dauert. Altersbegrenzung gibt es keine, der zwölfjährige Rapper darf ebenso auftreten wie die 82-jährige Rentnerin, der Bauarbeiter genauso wie die Atomphysikerin.
Überregional erfolgreiche SlammerInnen werden anwesend sein und sich gerne herausfordern lassen. Slams zeigen, dass das erst zwei Stunden vorher abgefasste Gedicht manchmal besser ankommt als ein routinierter Vortrag.
Moderiert wird der Abend von Tom Combo, international tätiger Slammer, Schriftsteller und Musiker.
Anmeldung unter:
2.slamwaedenswil@gmx.ch (Du Kannst dich auch noch an der Abendkasse melden.)
Mittwoch, 14. März 2007
Theater Ticino, 20 Uhr
Fr. 15.
Vorbestellungen unter Telefon 044 780 93 58 oder über www.theater-ticino.ch
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Links
zu Webseiten über Poetry Slam
www.poetryslam.ch
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www.textlabor.ch
dem forum für spokenwordverliebte, dem departement für poetryslamangelegenheiten, dem ministerium für dichterliebe, dem einzig wahren literaturrat im grossraum schaffhausen
www.solarplexus.ch
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www.rubikon.ch
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www.cafe-kairo.ch
Das Café Kairo hat viel Kultur. Die nächsten Vorstellungen: Klick auf den Link.
www.menschenversand.ch
Der gesunde Menschenversand, ein Verlagshaus mit Jahrgang 1998. Menschenversand hat Poetry Slams in der Schweiz eingeführt und aufgebaut. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zu den Menschenversand-Produkten: zu Büchern, CDs und Literaturfanzines, zu Lesungen und Poetry Slams. Ausserdem finden Sie hier Unmengen an Informationen zur Poetry-Slam-Bewegung.
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