Laufende Saison
Kostproben
Vorschau
Bildergalerie
Feedback/Vorschläge
Home
Veranstaltungen Oktober 2009–Februar 2010

Lust auf Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Literatur?
Wir organisieren die Kulturabende der Lesegesellschaft und suchen Bücherwürmer, die mit anpacken.

> Kontaktformular








Freitag, 30. Oktober 2009

Rosenhofraum
20.00 Uhr
Fr. 20.–/Mitglieder Fr. 15.–

 

 

 


Lesung mit Klaus Merz
Der Autor liest aus seinem neuen Roman «Der Argentinier»

Argentinien, Tango und ein Schweizer mit Fernweh und wunderbarem «Eigen-Sinn» sind drei Stichworte zur Novelle «Der Argentinier» von Klaus Merz.

Lena erzählt die ungewöhnliche Lebensgeschichte ihres Grossvaters, der kurz nach dem Zweiten Weltkrieg das Schiff nach Buenos Aires besteigt, weg aus dem kaputten Europa. Offenbar bringt ihm aber Argentinien nicht das ersehnte neue Lebensgefühl. Zurück in der Schweiz bittet er Amelie, die auf ihn gewartet hat, um ihre Hand. Als Lehrer unterrichtet er fortan an der Dorfschule. Dort lässt er die Kinder fremde Länder erspüren, unkonventionell wie er selber ist, gibt aber nichts aus seinem früheren Leben preis. Im Dorf nennt man ihn – nicht ohne Achtung – der Argentinier. Erst nach Grossvaters Tod lüftet sich überraschend sein Geheimnis. Auf knapp hundert Seiten zeichnet Klaus Merz in wunderbarer Sprache das Leben dieses Mannes. Er lässt ihn suchen, philosophieren, lieben, schweigen. Gespannt folgt man seinem Lebensweg, bereichert mit drei Pinselzeichnungen des Malers Heinz Egger.

Klaus Merz lebt als Erzähler und Lyriker in Unterkulm/Aargau. Für seine Werke, unter anderem «Jakob schläft», erhielt er mehrere Auszeichnungen.


Dienstag, 10. November 2009
Theater Ticino 20.00 Uhr Fr. 25.–/Mitglieder Fr. 15.–

Vorverkauf über Tel. 044 780 93 58 oder www.theater-ticino.ch


 

 

Die Städte-Rallye
Eine wilde Minimal-Geschichten-Performance mit Satz&Pfeffer

Die mehrfach preisgekrönte Literaturperformance «Die Städte-Rallye» arbeitet ausschliesslich mit Orts- und Städtenamen des deutschsprachigen Raums. Woran denken Sie, wenn Sie in eine Ortschaft kommen, die Notschrei heisst? Nach Nebel, Geilenkirchen oder Futsch? Dies alles sind Orte in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Ehrlich: Bei der «Städte-Rallye» gibt es ausschliesslich 1400 Ortsnamen und 12 Satz zeichen. Basta! Auf der Bühne wird gerast, geküsst und Krieg geführt. Es wird gefl ucht, geschwärmt, gestohlen und gemordet, gezeltet, gekifft, gepafft und gesoffen. Es werden Brände gelegt, Märchen erzählt und Kinder geboren. Sie werden staunen, was man mit Satzzeichen und einer Landkarte alles anstellen kann! Haben Sie keine Hemmingen! Will Kommen an der Performance im Theater Ticino! Und Vill Freud mit der «Städte-Rallye»!

Satz&Pfeffer ist das Literatur- und Theaterlabel von Judith Stadlin und Michael van Orsouw. Sie schreiben Bücher, verfassen Kurzgeschich ten und Lyrik, betreiben die Satz&Pfeffer-Lesebühne in Zug und schreiben immer wieder fürs Theater. Eine Spezialität sind spannende Lesungen. Neulich gewannen die beiden die Kurzdramenpreise von Hildesheim und Marburg.


Donnerstag, 14. Januar 2010

Cafeteria Stadthaus Wädenswil
20.00 Uhr
Fr. 20.–/Mitglieder Fr. 15.–

 

 



Stadtlandschaft

Was unterscheidet eine Stadt von einem Dorf? Der Historiker Adrian Scherrer blickt auf die Gründerzeit des späten 19. Jahrhunderts zurück, als aus dem ländlichen Wädenswil eine prosperierende Industriegemeinde wurde.

Er zeigt mit Beispielen, dass die Absicht, mit baulichen Wahr zeichen aus dem Dorf einen städtischen Raum zu gestalten, nicht neu ist: Vor über 100 Jahren trug sie Wädenswil den spöttischen Titel «Klein- Paris» ein. Er lässt Robert Walser zu Wort kommen, der jene Mischung halb ländlichen, halb urbanen Lebens so präzise eingefangen hat. Und er zeigt anhand von Fotos, wie der Bahnhofplatz bis heute Drehund Angelpunkt des Gestaltungswillens geblieben ist. Der Vortrag schlägt den Bogen zu aktuellen Diskussionen: Ent steht durch in Beton gegossene Wahrzeichen aus einem Dorf eine Stadt? Oder entscheidet die Einstellung der Bevölkerung, wie städtisch eine Gemeinde ist? Anhand von Texten wird die Diskussion nachgezeichnet, die Wädenswil manchmal in urbanem, manchmal in rustikalem Licht zeigte.

Adrian Scherrer, Historiker lic. phil. I, lebt in Wädenswil. Seit 2004 frei berufl ich als Historiker und Publizist tätig. Mitarbeit an Büchern zur Kultur- und Mediengeschichte, Kurator verschiedener Ausstellungen.

Ulrike Ulrich, Schriftstellerin und Germanistin, lebt in Zürich. Mitglied der Literaturgruppe index. Im Frühjahr erscheint ihr Romandebüt «Zugzwang».

 

Dienstag, 2. Februar 2010
Theater Ticino,
20.30 Uhr Fr. 15.–/für Slammer gratis

Vorverkauf über Tel. 044 780 93 58 oder
www.theater-ticino.ch

Anmeldung für Slammer unter 4.slamwaedenswil@gmx.ch oder an der Abendkasse

 

4. Wädenswiler Poetry Slam Mit international bekannten Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Lies deinen Text! Am letzten Wädenswiler Slam im Februar 09 begeisterten neun PoetInnen, die besten weit und breit, das Publikum mit witzigen, originellen oder bitterbösen Einfällen: Meint einer, die Terroristin meint in Wahrheit Terror-ist-in. Auch 2010 kann jedermann und jedefrau teil nehmen. Eine Anmeldung spätestens an der Abendkasse genügt. Wer mitmachen will, trägt einen eigenen, fünfminütigen Text ohne Hilfsmittel vor. Der Text darf nicht gesungen, nicht mit Musik begleitet und nicht mit Bildern bereichert sein. Kostüme sind nicht erlaubt. Die Stimme trägt den Text mit aller Kraft ins Publikum, fl üstert, schluchzt, schreit, was das Zeug hält und die Ohren bannt. Poetry Slam ist emotional. Er fordert das Publikum heraus. Dieses bestimmt mit seiner Reaktion oder seinem Applaus, ob der Vortrag gut oder schlecht oder langweilig ist. Letzteres wäre die absolut schlechteste Qualifi kation!

Tom Combo – Autor, Entertainer und Musiker – moderiert den Abend.

 

Impressum

Herausgeberin/Redaktion: Lesegesellschaft Wädenswil Kontakt: Lesegesellschaft, Postfache 113, 8820 Wädenswil

Bibliothek Eidmatt

Die Lesegesellschaft ist Trägerin der Bibliothek. 15 500 Meidien sind im Angebot: Bücher, Hörbücher, Kassetten, Videos und DVDs, CDs und CD-Rom für jedes Alter.

Öffnungszeiten

Dienstag: 15.00-20.00 Uhr Mittwoch/Donnerstag: 15.00-19.00 Uhr Freitag: 09.00-12.00 Uhr Samstag: 10.00-13.00 Uhr

www.bibliothek-waedenswil.ch

 
Wir danken unseren Gönnern herzlich: Die Kulturkommission der Stadt Wädenswil unterstützt die Lesegesellschaft mit einem jährlichen Beitrag.



© 2004, Lesegesellschaft Wädenswil, Postfach, 8820 Wädenswil