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Geschichte/Historisches
Die Lesegesellschaft Wädenswil gibt es seit 1790. Zum 200. Geburtstag hat Peter Ziegler ihre Geschichte von den Anfängen bis 1990 aufgeschrieben; der damalige Vorstand hat den Text in einer illustrierten Broschüre herausgegeben, von der noch einige wenige Exemplare erhalten sind. Diese können in der Bibliothek Eidmatt ausgeliehen werden.
Gegründet wurde die Lesegesellschaft als Bücher-Einkaufsgenossenschaft; sie war ein Kind der Aufklärung mit durchaus politischen Absichten. Zitat: ...mit dem Ziel, Lesestoff zu beschaffen, den die Mitglieder frei von aller behördlichen und pfarrherrlichen Bevormundung und auch unabhängig von den städtischen Leihbibliotheken selbst auswählen und erwerben wollten, um darüber [...] zu debattieren.
Heute widmet sich die Lesegesellschaft zwei ganz unterschiedlichen Aufgaben, und beide haben eine lange Tradition:
Zum einen betreibt sie mit finanzieller Unterstützung der Stadt die Bibliothek in Wädenswil, zum anderen ist sie Kulturveranstalterin auf dem Feld der Literatur. Während eine Bibliothek von allem Anfang an zum Verein gehörte, kamen Veranstaltungen erst 1844 dazu, zuerst in Form von Vorträgen der Mitglieder und ab den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts auch durch Zuzug von auswärtigen Referenten.
Zur Bibliothek:
Die Wädenswiler Bibliothek sollte, müsste grösser sein.
Der Vorstand arbeitet beharrlich daran, dieses Anliegen öffentlich zu machen und die Politikerinnen und Politiker dafür zu interessieren. Denn die Lesegesellschaft als privater Verein kann diesen Mangel allein nicht beheben.
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